Alejandro: barfuß in einem Harlem-Studio, er zieht seine Levi’s aus

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Ein gewachster Holzboden, ein Holzhocker, ein Lichtstrahl, der den Raum in zwei Hälften teilt. Und mitten drin ein brünetter Typ in aufgeknöpften hellen Jeans, der dich mit der ruhigen Selbstsicherheit dessen anblickt, der genau weiß, was er tut. Willkommen bei The Studio in East Harlem, einer Serie von AnotherSelfMachine mit dem sehr magnetischen Alejandro, einem in Paris lebenden Franzosen, aufgenommen in einem New Yorker Studio, das in natürliches Licht getaucht ist.

Alejandro hat diesen trockenen und geformten Körperbau, der nichts Künstliches hat — die Art von Körper, die vom Leben kommt, nicht von einem Fitnessstudio-Programm. Schmale aber definierte Schultern, trockene Brustmuskeln, Bauchmuskeln, die sich im streifenden Morgenlicht abzeichnen, und ein Oberkörper, der gerade definiert genug ist, um Lust zu machen, die Hand darauf zu legen. Braune lockige Haare, an den Seiten kurz geschnitten, ein perfekt dosierter Dreitagebart, ein Ohrpiercing und ein schmales Lederhalsband um den Hals mit einem diskreten Anhänger. Auf dem linken Schlüsselbein ein Tattoo in Schreibschrift — eine Inschrift, die neugierig macht, ohne sich völlig preiszugeben, wie der Rest von ihm. Ein weiteres kleines Tattoo erscheint am Knöchel. Er hat diesen direkten, etwas dunklen Blick, der nicht zu verführen sucht, aber es trotzdem schafft.

Die Serie spielt mit einer langsamen und furchtbar effektiven Steigerung. Zuerst auf dem Boden sitzend in hellen Levi’s, oberkörperfrei, die Jeans gerade genug aufgeknöpft, um die Linie des Beckens erahnen zu lassen — eine Hand auf dem Boden, die andere auf dem Oberschenkel, die nackten Füße auf dem dunklen Parkett. Dann von hinten, zum Fenster gewandt, die Jeans über die Hüften gerutscht, das weiße Licht, das die Muskeln seines schmalen Rückens und den oberen Teil seines Arsches herausarbeitet. In diesem Bild von hinten liegt etwas Intimes, Gestohlenes — als würdest du an der angelehnte Tür eines Hotelzimmers vorbeigehen und könntest nicht anders, als hinzusehen.

Und dann gibt es das Foto. Das, wo Alejandro steht, völlig nackt, an eine graue Wand gelehnt, halb versteckt von einer weißen Trennwand. Ein Sonnenstrahl durchzieht diagonal seine Brust und formt jeden Muskel, jeden Schatten. Sein völlig nackter Körper ist mit entwaffnender Natürlichkeit zur Schau gestellt — keine forcierte Pose, keine Provokation. Nur ein geiler nackter Kerl im Morgenlicht, der dich anschaut, als würde er warten, dass du den ersten Schritt machst.

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