Stell dir ein Hotelzimmer vor, das in blaues Licht getaucht ist, ein zerwühltes Bett und einen braunhaarigen lockigen Kerl, der langsam seinen Slip vor dem Fenster auszieht. Genau diese Szene bietet dir diese Serie von Maximiliano Aguirre, argentinischer Fotograf, der im Eroticco Magazine veröffentlicht wird, mit Luis Manuel als Model — und was für ein Model. Der Schauplatz ist das Hotel Prisma, irgendwo zwischen Autorenmotel und erotischem Versteck, mit seinen verputzten Wänden, dem Metallbett und den karierten Fenstern, die die Nacht hereinlassen.
Luis Manuel hat die Ausstrahlung eines Kerls, dem du in einer Nachtbar begegnest und den du nicht vergessen kannst. Unordentliche braune Locken, Dreitagebart, markante Kieferpartie, geschnittene Latino-Züge. Sein Körper ist trocken und muskulös, ohne massig zu sein — die Art von Silhouette, die sich noch besser zeigt, wenn sie nackt ist. Gut gezeichnete Bauchmuskeln, feste Brustmuskeln, ein geformter Rücken, wo sich jeder Muskel unter dem blauen Licht abzeichnet, wenn er die Arme hebt, um sich durch die Haare zu fahren. Kein Gramm Fett, aber auch keine sichtbare Anstrengung: Er hat einfach diesen Körper und weiß genau, was er damit vor der Kamera anstellt.
Der rosa Slip, der nicht lange bleibt
Mehrere Aufnahmen zeigen ihn in rosa Jasz-Slip, der gerade das Richtige betont. Von vorne, an die Wand bei dem Fenster gelehnt, Arm gehoben, Achsel entblößt, das Paket gut sichtbar unter dem gespannten Stoff. Von hinten, die Hände in den Haaren, rutscht der Slip gerade genug herunter, um den Ansatz der Pobacken zu enthüllen — einen schönen kleinen Arsch, rund und fest, gerahmt von leicht behaarten Oberschenkeln. Man spürt, dass der Slip nur der Form halber da ist, dass er auf dem Boden landen wird — und genau das passiert im Rest der Serie.
Nackt im Blau, liegend im Schwarz
Wenn der Slip verschwindet, kippt die Serie. Nackt auf dem zerwühlten Bett sitzend, Knie angezogen, in totales elektrisches Blau getaucht, sieht Luis Manuel aus wie eine Cluberscheinung, die zwischen zerknitterten Laken gelandet wäre. Und dann gibt es die Aufnahmen in Schwarz-Weiß — ein völlig anderes Register, intimer, direkter. Das Porträt auf dem Kissen liegend, nackte Schulter, Wange auf dem Stoff, nur ein Auge im Helldunkel sichtbar. Du hast das Gefühl, neben ihm zu liegen. Und vor allem diese Nahaufnahme seines Schwanzes, der auf seinem flachen Bauch ruht: ein dicker Schwanz, dick und lang, einfach da liegend, natürlich, in weichem Licht, das jedes Detail modelliert. Das ist die Art von Bild, die dich sofort zum Anhalten bringt.
Maximiliano Aguirre (aka Foix) ist Fotograf, Regisseur und argentinischer Schauspieler mit Sitz in Spanien, regelmäßiger Beiträger des Eroticco Magazine, wo er regelmäßig Serien mit expliziter männlicher Nacktheit veröffentlicht. Seine Arbeit spielt mit nächtlichen Atmosphären, farbigen Neonlichtern und Kontrasten zwischen gesättigter Farbe und intimem Schwarz-Weiß. Mit Luis Manuel schafft er eine Serie, die sowohl Hotelzimmerfantasie als auch erotisches Autorenporträt ist — die Art von Fotos, die man in einem Ordner aufbewahrt, den man nicht im Büro öffnet.
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Fotos: Maximiliano Aguirre — Ort: Hotel Prisma — Veröffentlicht in Eroticco Magazine





















