Du kennst diese Fantasie von dem Kerl, der dich mit einer Hand gegen die Wand drücken könnte, aber sich stattdessen lieber nackt auf ein cognacfarbenes Ledersofa legt und dich mit absoluter Gelassenheit anschaut? Das ist genau die Energie von Kasheem „The Dream“ Peterson. Ehemaliger professioneller MMA-Kämpfer aus Philadelphia, der Typ hat eine Bilanz im Ring — und einen Körper, der nicht lügt. Fotografiert von Bryan Slater in einem New Yorker Loft zeigt diese Serie ihn im pinken Jockstrap und dann völlig nackt, und glaub mir, du wirst nicht wegschauen können.
Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Kasheem ist gebaut wie eine Maschine. Rasierte Glatze, tiefschwarze Haut, magnetische helle Augen — grün, fast golden je nach Licht — und ein Körper, der Jahre des Kampfes und des Trainings erzählt. Die Schultern sind überdimensional, die Arme schwellen wie Baumstämme an, die Brustmuskeln sind breit und dicht, die Bauchmuskeln in saubere Platten geschnitten, die Obliques ausgehöhlt und die Taille bleibt schmal. Das ist der Körperbau eines Weltergewichtlers, der für den Kampf getrocknet hat und danach den Körper behalten hat — trocken, hart, explosiv. Sein dicker Hals, von Muskeln durchzogen, verstärkt diesen Eindruck roher Kraft. Die Art von Körper, bei dem du dir denkst „dieser Kerl könnte mich in zwei Teile brechen“ — und genau deshalb ist es so erregend.
Und dann sind da die Tätowierungen. Massive polynesische Tribal-Motive, die den ganzen linken Arm als kompletten Sleeve bedecken, über die Schulter hochziehen und sich über die linke Brust in einer Mischung aus Geometrie und Symbolen ausbreiten. Der rechte Oberschenkel trägt auch Tinte. Auf der schwarzen Haut erscheinen die Tattoos wie Schatten in den Schatten — man muss genau hinschauen, um die Details zu erfassen, und genau das machst du: sehr, sehr genau hinschauen. Ein Ohrpiercing, das glänzt, vervollständigt das Bild.
Der leuchtend pinke Jockstrap — wahrscheinlich das provokanteste Stück der Serie. An so einem Körper funktioniert das Pink wie ein Ruf, ein bewusster Kontrast zwischen der brutalen Männlichkeit des Körpers und der offenste queere Farbe des Spektrums. Es liegt etwas Genussvolles in dieser Wahl: ein ehemaliger MMA-Fighter, der in enger pinker Unterwäsche mit der gleichen Selbstverständlichkeit posiert, als würde er in den Ring steigen. Stehend an der Wand, neben dem gusseisernen Heizkörper und den Industriefenstern des Lofts, Arm erhoben, flext er natürlich — und jeder Muskel der Brust und des Oberschenkels antwortet dem Ruf. Sitzend auf dem Sofa, Beine gespreizt, Hand, die in den Jock gleitet, schaut er dich mit dieser Gelassenheit eines Kerls an, der genau weiß, welche Wirkung er erzielt.
Dann verschwindet der Jock. Nackt auf dem braunen Leder liegend, Arme hinter dem Kopf, zeigt er alles — den entspannten Schwanz, der am Oberschenkel ruht, den flachen Bauch, die Bauchmuskeln, die mit der Atmung auf- und abgehen. Eine Nahaufnahme zeigt seine Hand um seinen dicken Schwanz geschlungen, die Bauchmuskeln im Vordergrund, das Gesicht leicht unscharf im Hintergrund — das ist das roheste Bild der Serie und auch das intimste. Ein ehemaliger Profikämpfer, auf Leder liegend, nackt und entspannt in einem New Yorker Loft. Das ist die Art von Szene, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht.
Bryan Slater, in New York ansässiger Fotograf, ehemaliges Model und Performer, widmet sich seit Jahren der Erfassung dessen, was er die schamlose Schönheit des nackten männlichen Körpers nennt. Mit Kasheem hat er ein Subjekt gefunden, das das perfekt verkörpert: ein Kerl, der professionell geboxt hat, seinen Körper wie eine Waffe trägt und keinerlei Hemmungen hat, ihn in seiner ganzen Nacktheit zu zeigen. Wenn du auf muskulöse, schwarze, tätowierte Kerle stehst, die eine Alpha-Energie ausstrahlen, ohne zu forcieren — du hast gerade deinen neuen Favoriten gefunden.
Model: Kasheem The Dream
Fotos: Bryan Slater — JustForFans

















