Hast du schon mal von einem Kerl geträumt, der wie ein aztekischer Krieger aussieht, der in die moderne Welt verirrt ist? So ein Typ mit schwarzen Haaren bis zu den Schultern, einem dichten Bart, einer haarigen Brust wie ein Fell und einem dunklen Blick, der dich ohne ein Wort an die Wand nagelt? Dann setz dich hin, denn Arquinancho ist genau dieser Kerl — und Eric Brown hat ihn nackt in verlassenen Ruinen mitten im Herbstwald irgendwo in Virginia fotografiert. Das Ergebnis ist eines der wildesten und sinnlichsten Dinge, die wir seit langem gesehen haben.
Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Arquinancho ist ein verdammt schönes Tier. Und wir meinen jedes Wort. Dieser Latino hat eine schwarze wellige Mähne, die ihm über die Schultern und den Rücken fällt, die Art von Haar, die man mit vollen Händen greifen möchte. Das Gesicht ist wunderschön — feine aber männliche Züge, hohe Wangenknochen, dichter schwarzer Bart kurz geschnitten, dunkle mandelförmige Augen, die eine animalische Intensität ausstrahlen. Und der Körper. Mein Gott, der Körper. Ein massiver Oberkörper bedeckt mit dichtem braunem Fell, das von den Brustmuskeln ausgeht, den ganzen Bauch in einer dicken Haarschicht bedeckt, in einer geraden Linie zu einem natürlichen und dichten Schambereich hinunterläuft und auf den Oberschenkeln weitergeht. Die Schultern sind breit, die Arme dick, die Bauchmuskeln unter dem Fell gezeichnet — das ist der Körper eines Kerls, der rohe Kraft hat und das Wort Enthaarung nicht kennt. Wenn du auf haarige Kerle stehst, wirklich haarige, die Art Bär-Latino-mit-langen-Haaren, hast du gerade deinen Heiligen Gral gefunden.
Die Serie beginnt voller Spannung. Zuerst angezogen — gemustertes Hemd offen über einem haarigen Dekolleté, Jeans, Hände in den Taschen — steht er im Türrahmen einer zerstörten Betonwand, das goldene Licht des späten Nachmittags schneidet ihn gegen das totale Schwarz des Inneren. Das nächste Bild, er hat das Hemd ausgezogen. Er erscheint mit nacktem Oberkörper im selben Türrahmen, beide Arme an den Pfosten ausgestreckt, der Körper wie ein Kreuz, die haarige Brust frontal dargeboten. Es ist brutal, es ist fleischlich, er sieht aus wie ein Samson, gerahmt von Ruinen. Dann rutscht die Jeans herunter. Man sieht das weiße Gummiband einer Brando-Unterhose, den haarigen Unterbauch, der hervorquillt, den offenen Ledergürtel, der herunterhängt. Du spürst den kommenden Striptease und kannst den Blick nicht abwenden.
Und dann gibt es die Fotos im Freien. Arquinancho völlig nackt inmitten von Dornen, toten Blättern und eingestürzten Mauern. Das flache, goldene Herbstlicht fängt jedes Haar seiner Brust ein, zeichnet tiefe Schatten auf seine Flanken, lässt seine matte Haut glänzen. Sein dicker Schwanz hängt zwischen seinen haarigen Oberschenkeln, natürlich, schwer, inmitten dieser post-apokalyptischen Szenerie. Er hält ein schwarzes Tuch in einer Hand, als hätte er gerade sein letztes Kleidungsstück ausgezogen und hätte nicht die geringste Absicht, es wieder anzuziehen. Die Haare im Wind, der Blick in die Ferne, er sieht aus wie ein heidnischer Gott, der gerade seinen verfallenen Tempel zurückerobert hat. Das ist genau die Art von Fantasie, die du nicht zu formulieren wagtest: der wilde, primitive Kerl, nackt in der Natur, mit einer Schönheit so roh, dass sie fast unwirklich wird.
Für Fans von langhaarigen Kerlen ist das eine Traumserie. Man spricht oft von der Männlichkeit von Kerls, die zu ihrer Körperbehaarung stehen — aber wenn du diese schwarze Mähne hinzufügst, die wie ein Wasserfall über muskulöse und haarige Schultern fällt, bekommst du eine Mischung aus Sanftheit und Brutalität, die einen völlig verrückt macht. Arquinancho spielt diese Dualität perfekt aus: da ist etwas Sanftes in seinem Gesicht, in der Art, wie seine Haare seine Züge umrahmen, und gleichzeitig dieser massive und haarige Körper, der dich daran erinnert, dass du einem Alpha-Männchen in seiner ganzen Pracht gegenüberstehst.
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Fotos: Eric Brown — Arlington, VA









